11.09.14, 10:11 Uhr

Jetzt an die Beleuchtung im Hühnerstall denken!

Jetzt an die Beleuchtung im Hühnerstall denken!

Die Beleuchtung ist wichtig um die Legeleistung unserer Hühner im Winter stabil zu halten.
Bei den Legehennen wird durch einen Langtag (12 bis 14 Stunden Tageslicht) die Legeleistung aufrecht erhalten. Das Hormon Melatonin wird überwiegend in der Dunkelheit bei unseren Hühnern gebildet und hemmt die Reproduktion. Durch zunehmende Tageslichtlänge sinkt die Melatonin – Konzentration und die Reproduktion der Eier setzt ein.
Nimmt die Tageslichtlänge kontinuierlich ab, gehen die Hühner in die Mauser und stellen das Legen ein.

Möchte man, dass die Hühner auch in den Herbst- und Wintermonaten kontinuierlich Eier legen, brauchen unsere Hühner eine Tageslichtlänge, die zwischen 12 und 14 Stunden.
Das kann in unseren Breitengraden nur durch eine zusätzliche Beleuchtung geschehen. In den Monaten von September bis April sollte also im Stall für zusätzliche Beleuchtung gesorgt werden.

Mit einer einfachen Zeitschaltuhr kann das Licht ein und ausgeschaltet werden. Bessere Zeitschaltuhren haben noch einen eingebauten Dimmer. Das hat den Vorteil, dass die Hühner noch die Sitzstangen aufsuchen können, da es nicht schlagartig dunkel wird. Als Lichtquelle kann eine Leuchtstoffröhre dienen. Besser ist noch eine LED Lampe (flackerfreies Licht). Als Lichtfarbe sollte man sich für Kaltweiß entscheiden. Die Lichtintensität soll zwischen 10 bis 15 Lux betragen. In der Regel reichen 20 Watt aus um einen kleinen Hühnerstall (bis 15m²) auszuleuchten. 

 

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